Freischneider – Motorsensen

Jeder hat sich schon einmal über sie geärgert, denn die meisten Modelle sind einfach nicht zu überhören: so genannte Freischneider sorgen mit ihrer Motorisierung aber nicht nur für ohrenbetäubenden Lärm, so dass die Freischneider-Benutzung sogar aus Lärmschutzgründen gesetzlich geregelt ist, sondern auch für die individuelle Pflege von unwegsamen, unebenen, verwachsenen oder verwinkelten Grün-, Straßen- oder Gehölzflächen; sei es auf dem eigenen Grundstück oder im öffentlichen Raum. Somit ergänzen Freischneider die Pflege mit Mähern und werden alternativ zu nicht-motorisierten Sensen und Sicheln eingesetzt.

Man mag sich zwar über die Sinnhaftigkeit solcher Freischneider, mit denen der Natur technisch-kalt zu Leibe gerückt wird, um sie nach gewissen ästhetischen Kriterien zu formen, streiten, die eigentliche Arbeit allerdings erleichtern sie wie auch Mäher unterschiedlichster Art enorm. So ist es nicht sehr verwunderlich, dass es auf dem Markt sehr viele unterschiedliche Freischneider-Modelle gibt, die sich in der Funktionsweise, im Funktionsumfang und in der Produktqualität unterscheiden.

Freischneider für die Gartenarbeit


Der Herbst ist da, oder wenn der Frühling wieder kommt, dann wartet schon die Gartenarbeit. Oft ist es jedoch so, dass man an manche verwinkelten Stellen im Garten mit einem Rasenmäher oder einer Gartenschere nur äußerst schwer herankommt oder das Gebüsch so dicht und dornig ist, dass man einen Sicherheitsabstand einhalten sollte, da man sich ansonsten verletzen könnte. Für diese und noch viele andere Tätigkeiten im Garten gibt es den Freischneider. Im umgangssprachlichen Bereich wird der Freischneider oft auch als Motorsense bezeichnet.

Funktionsprinzip des Freischneiders


Der Freischneider wird mittels einer Welle angetrieben, welche die Rotation vom 2- oder 4-Takt-Motor an das Schneidewerkzeug überträgt. Dort rotieren eine Messerscheibe oder Nylon- bzw. Metallfäden, welche das zu mähende Gras schneidet, oder ein Kreissägeblatt, mit dem junges Gehölz abgesägt werden kann. Die Freischneider sind in der Regel aufwändig konstruiert und auf Langlebigkeit sowie lange tägliche Einsatzzeiten ausgelegt. Alle Motorteile sind mit einem hohen Maß an Genauigkeit und Rundlauf gefertigt.

Beim Betrieb des Freischneider-Motors entstehen Schwingungen, welche jedoch mit Ausgleichselementen bei deren Bildung kompensiert werden. Der Antrieb und seine gesamten Komponenten sind mit Hochleistungswälzlagern ausgestattet, welche ebenfalls die Schwingungen des Motors abfangen und somit für einen ruhigen und sicheren Betrieb des Freischneiders sorgen.

Freischneider-Motorvarianten und Möglichkeiten zur Betankung


Es gibt die Freischneider in zwei Motorvarianten: den 2-Takter und den 4-Takter. Der Trend geht immer mehr zum 4-Takt-Motor. Dieser ist zwar geringfügig schwerer, jedoch sind die Geräuschentwicklung und dadurch die Lärmbelästigung wesentlich geringer, was auch zu einem angenehmeren Arbeitsumfeld beiträgt. Des Weiteren ist der 4-Takt-Motor wesentlich umweltfreundlicher, da dieser eine deutlich geringere Abgasmenge abgibt.

Beim 4-Takt-Motor gibt es noch ein kleines Unterscheidungsmerkmal, was die Betankung betrifft. Es gibt zwei Varianten: Zum einen gibt es das klassische Viertaktprinzip, wobei Öl und Benzin getrennt im Motor ihre Aufgaben wahrnehmen. Des Weiteren gibt es einen Viertakter, welcher mit einem Benzin-Öl-Gemisch betrieben wird. Das Prinzip des 4-Takt-Motors ist in beiden Fällen gleich, nur dass bei der zweiten Variante das Benzin mit dem Öl zuvor vermischt und dann eingefüllt wird. Deshalb sollte man sorgfältig darauf achten, welche Version des 4-Takt-Motors man kauft, denn eine falsche Betankung kann dem Freischneider-Motor erhebliche Schäden zufügen.



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